Nidderau Rundweg
Wunderschöne Kulturlandschaft am Nidderufer
Das Fahrzeug stellen wir am am P+R-Parkplatz ab (Navi: Heldenberger Str. 16, 61130 Nidderau). Von hier geht es über die Nidderbrücke mit schönem Blick auf die Altstadt von Windecken.
An der Schloßbergstraße erblickt man links den eckigen Hexenturm. Im 17. Jh tobte in der ganzen Gegend die Hexenverfolgung. Verbürgt sind Prozesse gegen zwei Frauen, wovon eine auf dem Scheiterhaufen endete. Am Marktplatz fällt der Blick auf das schöne gotische Rathaus aus dem 16. Jh. Der Ort gehörte im Mittelalter den Hanauer Grafen, denen im 13. Jh. vom Kaiser Stadt- und Marktrechte verliehen wurden.
Wir folgen der Friedrich-Ebert-Straße und passieren den Landgasthof Carolus. Der urige gestaltete Hof lockt zur Einkehr. Leider sind die Öffnungszeiten etwas ungünstig für Wanderer. Ein Stück weiter folgen wir der Schloßbergstraße hinauf durch das äußere Tor zur Burg Windecken (mittelalterlich Wonnecke). Die alte Residenz der Herren und Grafen von Hanau wurde bereits im 9. Jh. erstmals erwähnt. Im 30-jährigen Krieg wurde die Anlage geplündert und teils zerstört. Die Reste hinter dem markanten inneren Burgtor befinden sich heute in Privatbesitz.
Wir folgen einem kleinen Pfad neben dem Tor hinab in ein Wäldchen hinter der Burg. Der Pfad führt uns bis hinunter zu einer Bahnbrücke über die Nidder. Eine kleine Straße unterhalb von Bahngleisen führt uns wieder bergan. An der Bahnhofstraße führt ein Pfad hinauf zur Eicher Straße. Der Straße folgen wir ein Stück über eine Brücke zu den Obstwiesen.
Beim zweiten Abzweig biegen wir links in die Obstwiesen ein. Der schöne Pfad bietet immer wieder Sitzgelegenheiten mit wunderschönen Ausblicken ins Umland. Zur Blüte und zur Erntezeit im Herbst lohnt der Weg besonders. Wir folgen dem Pfad ein wenig kreuz und quer und treffen irgendwann auf die Wingertstraße. Wir unterqueren die Bahngleise und biegen sofort danach nach rechts ab. Kurz drauf überqueren wir die Nidder und folgen dem schönen Uferweg.
Bei nächster Gelegenheit queren wir die Nidder erneut entlang an der Evangelischen Brückenkirche. Hinter der Feuerwehr biegen wir in einen Pfad ein und durchqueren die Nidderauen entlang einer Kleingartenanlage. Der Pfad führt nach einem Stückchen ganz kurz durch die Siedlung und dann wieder parallel zu den Bahnschienen nach Südosten. Der abwechslungsreiche Weg ist gesäumt von Wiesen und Obstbäumen. An einer kleinen Bank mit geschnitzten Eulen machen wir eine Pause und genießen den Ausblick.
Kurz vor dem Ende überqueren wir die Nidder erneut und passieren eine weitere Eisenbahnbrücke. Direkt dahinter befindet sich der Parkplatz. Wer einkehren möchte, findet vor Ort das Restaurant Hessenschmaus mit Biergarten.
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